Judaica vorübergehend zurückgebracht – Öffentliche Führung


Sonntag | 27. Mai 2018 - 15:00

Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228, 86156 Augsburg |


EINE ERINNERUNG IST EINE ERINNERUNG IST EINE ERINNERUNG?
JUDAICA AUS DEM UMFELD DER SYNAGOGE KRIEGSHABER

Öffentliche Führung durch die Wechselausstellung in der ehemaligen Synagoge Kriegshaber

mit Kuratorin Souzana Hazan, M.A., Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Die von Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Wien, Museumsleiterin Prof. Dr. Benigna Schönhagen und Museumsmitarbeiterin Souzana Hazan kuratierte Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und Präsidenten des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, Dr. Josef Schuster.

Für die Ausstellung im ältesten erhaltenen jüdischen Gotteshaus in Bayerisch-Schwaben, das heute ein Jüdisches Museum ist, sind kostbares Tora-Silber, wertvolle synagogale Textilien, seltene Manuskripte und andere Judaica, die in der NS-Zeit in alle Welt verstreut wurden, vier Monate lang in ihre Heimat Kriegshaber zurückgekehrt. Hier erinnern die 23 Objekte an die religiöse, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung dieser einstigen jüdischen Vorstadtgemeinde.

Wer waren Auftraggeber, Produzenten und Stifter jüdischer Ritualobjekte? Warum wurden diese Judaica von Einzelpersonen oder Familien der jüdischen Gemeinde in Kriegshaber oder Pfersee gestiftet? Welche Geschichten und verschlungenen Wege verbergen sich hinter den einzelnen Objekten?

Bei der öffentlichen Führung durch die kulturhistorische Ausstellung beantwortet Mitkuratorin Souzana Hazan diese Fragen und zeigt an ausgewählten Exponaten, welche vielfachen Bedeutungsdimensionen von Erinnerung diesen eingeschrieben sind.

Eine vorherige Anmeldung für die Führung ist nicht notwendig.

Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg

Für den Eintritt und die Führung fällt eine Gebühr von 6,00 Euro, für SchülerInnen und Studierende von 3,00 Euro an.

Foto: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

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